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by Vera W.

One thousand and One (11.03.2009)

[Music: Clap your Hands say yeah - The Sword Song]

Ich sitze in meiner Wohnung und trotz Kapuze regnet es mir auf den Kopf. Im Laufe des Tages habe ich mich ungefähr eintausendmal im Kreis gedacht und könnte nun an sich auch auf den Boden kotzen. Ein Komma versteckt sich vollkommen verschüchtert hinter einer in Kilogramm umgewandelten Tonne, der Hund springt vor Schreck auf den Kühlschrank und die Hoffnung hämmert blind vor Wut gegen eine mit Ölflecken eingesaute Glastür und brüllt so leise wie sie kann 2 Worte in dein Gesicht. Ihre Stimme ist beinahe leiser als ihre Tränen, deren Aufprall auf dem Papier meine ganze Welt erschüttert und in Zeitlupe noch gar nicht lang zurückliegende Erinnerungen abspielt, die sich hier und weiter oben zusammengebaut haben.
Atheisten kleben sich auf Busse und fahren dich glücklich über den Haufen ohne zu raffen, dass sie genauso lächerlich sind, wie jeder Religionsfanatiker.
clap Ich häng mir jetzt 'ne Lichterkette um den Hals und höre auf traurig zu sein, da ich in diesem Augenblick ganz unverhofft und unbekannt über den einen Song gestolpert bin, der alles rausreißt und zu dem du wieder allein tanzen kannst, willst, ja musst. Im Dunkeln und voller Gefühl, so schön und einsam, wie ein Mensch sein kann, nachts, an der umgestürzten Mauer eines alten Fabrikgeländes entlang, vollkommen befreit von Vergangenheit und Schicksal, von positiv und negativ und all dem andern Irrsinn, der einen rund um die Uhr in Atem hält, ob man nun dran glaubt, oder nicht.
Diese Momente retten Leben. Immer wieder irre.
Come back. Bitte.

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You're a thief and a lier! - I only lied about being a thief, I don't do that anymore - Steal? - Lie!
[Oceans 11]