[Music: Prime STH - I'm stupid]
Bierdeckel. I'm hoping someday you might find. Es brennt, es tötet, es schmeckt nach Hass und dieser einen Art von Einsamkeit, die ich nicht
kompensieren kann. Ich höre mich reden, über schwule Musik, Sozialisierung, Klischees, Eddings und allen möglichen anderen Scheiß, der mir nicht
wichtig ist. Der generell nicht wichtig ist. Ich verliere mich in bedeutungslosem Dummgelaber, schlucke Tränen und alles Echte herunter und
drehe mich um mein eigenes Unvermögen in der Hoffnung, dass es ja auch so gehen könnte. Dass ich euch nicht brauche. Dass ich dich nicht brauche.
Dass ich sowieso nichts brauche. Und während sich in mir alles zusammenzieht und nicht mehr weiß wohin mit dem drohenden Overflow spiele ich
fröhlich Vitamin-betrunkenes sunshine-everywhere Kätzchen und den lustigsten Feuerholz-Nachleger, den die Welt je gesehen hat. Du gehst einfach vorbei,
ohne zu wissen, was es lostritt. Und ich rede immer mehr, immer leerer, dabei könnte es so einfach sein. Was is'n das für'n Tag? In Köln! Und
wieviel kostet das? September! Witzig. Ja, verdammt!
Ich geh dann mal. Oder komme wieder. Ach geh du ruhig. Kein aber.
Unverstanden. Unbemerkt, viel mehr, Kann ja nicht mit der Tür ins Haus fallen. Ich schaff's auch nicht zu klopfen. Scheiße, ich weiß nichtmal,
wo die Tür überhaupt ist.
Also stehe ich verloren im Nirgendwo, kann nicht nach dem Weg fragen, weil ich nicht weiß, wo ich hin will, kann nicht stehenbleiben, weil ich
hier nicht hingehöre und ertrinke in einem Meer aus Musik, dem einzigen Ort für große Gefühle ohne festen Platz.
Und zum Abschluss ein paar Worte über's Wetter. Is ganz schön kalt geworden. Immer locker bleiben. Grrr...