[Music: Superbus - Radio Song]
So. Da wär'n wir wieder. Back on track, glücklich und verdammt unter Strom.
Vor ein paar Wochen stand in meinem Glückskeks "Es bahnen sich rasante positive Veränderungen an". Hatte ich mir, vorsichtig ausgedrückt, ein klein
wenig anders vorgestellt.
Wer hätte das auch ahnen können? Naja, ich zum Beispiel. Aber wozu auch man selber sein, wenn man stattdessen 'ne Dauerbaustelle haben kann.
Der Versuch, diese unter Erhaltung des Gebäudes abzubrechen, scheiterte kläglich und binnen weniger Minuten waren die Sprengsätze angebracht.
Die großen Trümmer wurden direkt 50% des Abrissunternehmens mitgegeben, der Rest schnellstmöglich außer Sichtweite geräumt.
Leere. Fragen. Traurig. Erleichterung. Und nu?
Ganz klar, Arsch hoch und durchs Gestrüpp schlagen, denn die Sonne scheint ja schon durch. Ganze 2 verdammte Tage hat's gedauert, mit Hilfe einer
Support-Group, besoffen Angeln gehen, auskotzen, ranten, Postkarten und 2 tiefgekühlten Ohren.
Und eine Woche hat's gebraucht, um das Geschehene gefühlsmäßig nach WeitWeitWeg zu katapultieren, den Neuanfang zu wagen, meine Routine
auf den Kopf zu stellen, Unmögliches möglich zu machen und nachst wieder alleine, aber nicht einsam die verschiedensten Klänge dieses
Lebens zu genießen. Hab schließlich Rückendeckung. Und Träume. Und Eier. "And paper towels. And People-Magazine. We're very hungry!"
Und während hier Meeresgetier durch Rapsfelder schwimmt steht anderorts die Zeit still.
War was? Well I don't think so.
Willkommen zurück, kleiner Streuner. Wir haben dich vermisst. Ich euch auch.
Say yeah! (plox o_O)