[Music: Incubus - Oil and Water]
Das Leben der Anderen, in all seinen Farben und Formen, abschreckend, interessant, fremd, teilweise belächelt und
alles in allem schlicht und wenig ergreifend.....nichts für mich.
Wobei es wie immer nicht mit dieser Feststellung steht oder fällt, das Vor- oder doch Abhanden sein
eines Gefühls. Eben jenes Gefühl, hinter dem man Traum ein Traum aus hinterherjagt, welches man
festzuhalten versucht, leidenschaftlich projeziert und am Ende ernüchtert und beinahe unbeteiligt
in der Glut herumstochert, bis die letzten Funken in der Erkenntnis der Inkompatibilität verglüht sind.
Leider ist diesem Ablauf gerade die Progress-Leiste abgestürzt und ich hab keine Ahnung, ob die neue,
schräge und schnelle Version einer C64 Datassette noch läd, oder doch schon fertig ist.
An der Stelle wusste man dann immer nicht, ob das Spiel noch losgeht, oder die Kassette im Arsch ist,
oder das ganze Teil abgekackt. Läd man dann von vorne kann es sein, dass es nochmal so lang dauert und
trotzdem nichts bringt. Wartet man noch etwas, könnte es losgehen...oder man verbringt den Rest seines
Lebens damit, abwechselnd auf die sich drehenden Spulen und den Bildschirm zu starren, in der
Hoffnung, dass einer von beiden aufgibt, oder es endlich klappt.
Oder man bricht das Ganze direkt ab, ohne so genau zu wissen, warum und was vielleicht noch
passiert wäre.
Sprechen wir doch mal kurz über Intuition und Langeweile. Das eine leidet definitiv unter dem anderen
und Verantwortlichkeit durch die Gegend schieben macht nicht nur keinen Sinn, sondern ist auch noch
ziemlich unfair.
Ich weiß nicht. So fast gar nicht. Also diese Geschichte mit dem Hasen und dem Pfeffer. Blur-Mode irgendwie.
Aber ich glaube, wenn ich mir Swan's Way geliehen hätte.....ich würd's jetzt zurückgeben. Talk. Please.