[Music: Editors - When Anger Shows]
Um dem drohenden Gedanken-Overflow zu entgehen sag ich's jetzt einfach: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!
Und der Phrasenmao liegt platt wie 'ne Flunder und ob seiner Berufung frustriert unter'm Biertisch und pöbelt dich in allen erdenklichen Sprachen voll.
Die großartig kitschige Symbolik von Brücken, Sonnenuntergängen und einer Symbiose von Bakterien, Algen und kleinen Hasen lässt dich surreale
Figuren aufstellen, die als Schutzwall zwischen dir und den Dingen fungieren, die vor einiger Zeit stattgefunden haben.
Eine unglaublich echte Nähe, das Versinken in Musik und Stimmung und Schwachsinn, die absolute Klarheit ohne das störende Wollen, die Leere danach und
das verfluchte Verlangen nach Wiederholung.
Unfokussiert kommt er anschließend daher, der Wahsinnsalltag, der Killer aller Ziele und Träume, die Pommes im Gourmet-Restaurant, die ja auch sehr geil
sein kann, aber eben nicht die Motivation war, diesen Ort zu bevölkern.
Auf der Suche nach Inspiration stoße ich auf die ungelesenen Enden der Parabel, auf Kofferäume voll antiker Schrankwände, Vögel ohne Namen aber
immerhin am Himmel, auf kompromisslose Lebensanalyse, auf Stückwerk irrsinniger Literatur und die epische Glorifizierung des eigenen Versagens,
welches eigentlich keins ist.
Im Hintergrund pulsiert die unausgesprochene Einfachheit des "Aber ich möchte doch nur...", welches sich dermaßen verboten gebärdet, dass du die
wildesten Phantasien hervorbringst, die zwangsläufig in verkrampft aufgesetzter Natürlichkeit dein Leben sabottieren.
Lass das nicht zu, man rechnet ja mit allem, aber nicht damit, dass sich das grenzenlose manifestiert.