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by Vera W.

No giving up now (09.05.2006)

[Music: Donots - Private Angel]

Also wenn der Kaffee schon scheiße schmeckt und man rote Zahlen im Nacken wähnt, dann ist das eine ganz schlechte Guten-Morgen Kombination.
Die Taschentücher für die schizophrenen spitzen Nasen vergessen, an früher und die Vorlage erinnert, der Bruder wieder mal präsent, kaum anders als früher, aber andere Energie. Ich glaub, das liegt viel im scheinbar inneren.
Deswegen ziehen rote Fäden von mir zu dem Horror-Duo, zumindest zu 50%, spinnen weiter durch einen Keller mit Fußbällen auf Kerzenhaltern, die von einer hoppelnden Ersatz-Katze und Mando Diao im Tor versenkt werden, legen sich lautlos über eine Horde Gnome, die von hinten beobachtend plötzlich feststellt, dass jenseits der Dunkelheit noch andere Geheimnisse stecken, wickeln sich fest um wehrlose Schweigende, holen verheilte Wunden wieder zurück in mein Leben und bleiben an jedem Ende jeweils gespannt abwartend zwischen dunkelbunten Wäldern verborgen.

"I never noticed you're so amazing."

Geht mir grad bei vielen Leuten so, auf einmal sieht man mehr. Doch nicht so scheiße, das Leben, das Universum und der ganze Rest.
Zwischendurch kleine Abstürze, wie gestern, aber der Kopf spielt eben nicht immer mit und möchte dir schlechte Gedanken und hässliche Gefühle einreden, damit du glaubst, in einer Sackgasse zu sein.
Es geht auch so! Aber du bist nicht da und reden willst du auch nicht. 2 Mohnbrötchen bitte. Nagut.

"Take me home, catch my fall."

donots Und zwischen Zukunftsplänen und -ängsten schimmert er immer wieder hervor. Dieser Traum, den ich schon x-mal begraben habe. Erstaunlicherweise mit derselben unbändigen, wilden Kraft, mit der er mich immer schon überrant hat.
Die Gestalt ändert sich natürlich. Da reicht ein 5-Sekunden-Pseudo-Solo, mit blond gefärbten nicht zu kurzen Haaren und einem Schloss um den Hals, welches mich einsam und inmitten von Menschen die Vorstellung und das Drama lieben lässt, eine Träne und ein Grinsen vereint, ungeahnte Motivation und Freiheit durch die Gegend schleudert, alle Einschränkungen vergessen lässt und sich erst eine Weile nach dem Stop wieder in weit entfernte Nebel zurückzieht, um irgendwann in einem neuen Song unverhofft wieder durch meine Welt zu tanzen, in der etwas so sehr fehlt und dadurch ersetzt wird.
Ich weiß, dass es nur ein Traum ist. Aber das muss doch jemand nachfühlen können? Denn das ist intensiver, als die Realität. Und somit ist es nur meine. Zumindest, wenn die Musik nur für dich spielt.

"..come closer.."

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Das...das...läuft auch!
[Stromberg]